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Containerservice und Entsorgungsdienste in Wiesbaden

Sie renovieren Ihr Haus, legen den Garten neu an oder entrümpeln Keller, Dachboden und Garage - doch wohin mit all dem Abfall? Sie sanieren einen Gebäudeteil und suchen einen kompetenten Partner, der für Sie die Entsorgung von gefährlichem Sonderabfall übernimmt? Dann sind die Fachleute des Containerservices in Wiesbaden gefragt. Die Profis in Sachen Abfall stellen die passenden Sammelbehälter – von Mulden, Absetz- und Abrollcontainern über Selbstpress-Behälter und Schütten bis zu Abfallsäcken (so genannten Big Bags) in unterschiedlichen Größen – zur Verfügung. Außerdem beraten sie zum Thema Abfalltrennung und kümmern sich um die fachgerechte Entsorgung von Gefahrstoffen wie Eternit, Asbest oder Dämmmaterial. Für eine sichere Aktenvernichtung stellen die Kübeldienste Deckelcontainer zur Verfügung und belegen die ordnungsgemäße Entsorgung per schriftlichem Nachweis.
Die Containerservice-Dienstleister bieten auch Unterstützung bei Abbrucharbeiten oder Entrümpelungen an. Zudem liefern die Fachleute bei Bedarf Schüttgut wie zum Beispiel Kies, Erde, Splitt oder Mutterboden an. Und wer es an seinem Polterabend so richtig krachen lässt, kann ebenfalls auf den Service der Entsorger zurückgreifen: Die Unternehmen stellen entsprechende Container für Polterabfall wie Keramik, Porzellan, Steingut und Fliesen zur Verfügung.

Abfälle sortieren: Von Bauschutt bis Sperrmüll

Wer einen Container für Abfälle bestellt, sollte wissen, um welche Materialien es sich dabei genau handelt und in welcher Zusammenstellung diese entsorgt werden können. So wird beispielsweise unterschieden zwischen Bauschutt und Baumischabfällen. Bauschutt besteht ausschließlich aus mineralischen Gemischen wie Ziegel, Mörtel, Natursteinen, Bims, Putz, Keramik, Porzellan und Ähnlichem. Werden diese Stoffe mit anderen Baustellenabfällen wie Metall, Tapetenresten, Rohren, Folien oder Verpackungen gemischt, handelt es sich um Baumischabfall. Dieser kann – anders als Bauschutt – nicht vollständig recycelt werden. Seine Aufbereitung für den Rohstoffkreislauf ist deutlich aufwändiger als beim Bauschutt. Daher ist auch die Entsorgungsgebühr für Baumischabfall in der Regel höher als für Bauschutt.
Wer Grünabfall entsorgen möchte, sollte beachten, dass in den Sammelbehälter nur Laub, Stroh, Gras, Unkraut, kleinere Äste, Sträucher und Wurzeln, kompostierbare Friedhofsabfälle oder kleinere Baumstämme gehören. Nicht mit entsorgt werden dürfen hingegen belastete Hölzer wie Bauholz, Holzzäune, lackiertes oder teerhaltiges Holz, Speiseabfälle oder große Äste, Wurzeln oder Baumstämme (die maximale Größe sollte beim Containerservice erfragt werden).
Wird ein Container für unbehandeltes Holz gemietet, darf dieser nur mit naturbelassenem Holz, Bauholz, Holzkisten, Paletten, Kabeltrommeln, Schnittresten oder Furnierholz befüllt werden. In den Behälter für behandeltes Holz dürfen hingegen auch lackiertes oder beschichtetes Holz, Dielen, Parkett, Innentüren, Möbel, geleimtes Holz oder Tapete.
Zum Sperrmüll zählen bei der Entsorgung unter anderem Möbel, Teppiche, Matratzen, Fensterholz, Türen (ohne Glas) sowie Fahrräder. Nicht in den Sperrmüll-Container dürfen Autoreifen, Kühlschränke, Feuerlöscher, Teerpappe oder flüssige Stoffe wie Farben, Lacke oder Öle. Letztere zählen zu den gefährlichen Abfallstoffen und müssen separat entsorgt werden.
Wer unsicher ist bezüglich der Materialeigenschaften oder der Menge seines Abfalls, sollte die Experten des Containerservices befragen. Die Fachleute geben genaue Auskunft zu den kombinierbaren Materialien und können aufgrund ihrer Erfahrung die benötigte Containergröße ermitteln.

Gefährliche Abfälle sicher entsorgen

Beim Hausbau oder der Gebäudesanierung fallen meist auch gesundheitsgefährdende und umweltschädliche Abfälle an. Zertifizierte Entsorgungsbetriebe können hinsichtlich der Gefahrenstoffe informieren, die geeigneten Sammelbehälter zur Verfügung stellen und eine Entsorgung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen durchführen.
Zu den gefährlichen Abfällen auf einer Baustelle zählen unter anderem Asbest, Asbestzement, Eternit, Dämmmaterial wie Glaswolle und Steinwolle oder teerhaltige Produkte wie Dachbahnen. Diese Materialien erfordern einen besonderen Umgang. So sollten bei der Verarbeitung und Entsorgung von Glaswolle Mundschutz, Brille und Handschuhe getragen werden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass weder Glaswolle noch asbesthaltiges Material bei der Entsorgung gebrochen, zersägt oder geworfen werden, damit keine gesundheitsgefährdenden Fasern freigesetzt werden. Die Entsorgung dieser gefährlichen Abfälle unterliegt besonderen Vorschriften. Lassen Sie sich von den Entsorgungs-Experten in Wiesbaden beraten. Eine unsachgemäße Entsorgung gefährlicher Abfälle hat nicht nur Folgen für Umwelt und Gesundheit, sondern kann auch empfindliche Geldstrafen nach sich ziehen.

Schadstoffmobil in Wiesbaden

Sonderabfälle wie Batterien, Farben, Lacke, Holzschutzmittel oder Leuchtstoffröhren aus Privathaushalten können in kleinen Mengen beim Schadstoffmobil der Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) abgegeben werden. Das Mobil macht regelmäßig an insgesamt 61 Haltestellen im gesamten Wiesbadener Stadtgebiet Halt und nimmt die gefährlichen Abfälle entgegen. Außerdem können hier Elektrokleingeräte abgegeben und Restabfall- sowie Grünschnittsäcke gekauft werden.

Öffentliche Container für Altglas und Altkleider

Die Entsorgung von Altglas in Form von Hohlglas wie Glasflaschen, Flakons oder Einweggläsern erfolgt über die städtischen Altglascontainer, welche im gesamten Wiesbadener Stadtgebiet auf öffentlichen Flächen zu finden sind. Auf die Trennung zwischen den Farben Weiß, Braun und Grün sollte unbedingt geachtet werden, da bereits eine einzige grüne Flasche 500 Kilogramm Weißglas verfärben kann. Lediglich die Aufbereitung von grünem Glas toleriert einige Farbabweichungen. Daher sollte Glas in anderen Farben (Rot, Blau, Gelb) in den Grün-Glascontainer geworfen werden.
Glasbausteine, Porzellan, Glühbirnen, Keramik, Drahtglas von Sicherheitsscheiben, Flachglas wie Fensterscheiben oder Bildschirmglas dürfen nicht in den Altglascontainer. Sie können bei den Wertstoffhöfen der Stadt abgegeben werden.
Die Verschlüsse aus Metall oder Kunststoff an Flaschen und Behältern sollten nach Möglichkeit vor dem Einwerfen entfernt werden. Sie gehören in den Wertstoffbehälter für Leichtverpackungen. Korken sollten separat gesammelt werden, denn der Naturstoff hat eine sehr gute Klimabilanz und lässt sich problemlos recyceln. Unter anderem wird daraus Dämmgranulat gefertigt. In Wiesbaden können Korken unter anderem an den Wertstoffhöfen abgegeben werden. Zudem gibt es zahlreiche separate Korksammelstellen in der Stadt.
Wer gebrauchte Textilien und Schuhe abgeben möchte, kann dafür einen der zahlreichen Altkleidercontainer der ELW oder des Deutschen Roten Kreuzes nutzen.
Sowohl Altkleider als auch Altglas können darüber hinaus auch auf den drei Wertstoffhöfen der Stadt Wiesbaden abgegeben werden.

Wertstoffhöfe in der Landeshauptstadt Wiesbaden

Die Wertstoffhöfe in Wiesbaden findet man in Nordenstadt in der Borsigstraße, in Dotzheim in der Willi-Werner-Straße 11 und in Bierstadt in der Kloppenheimer Straße 30. Hier können unter anderem Altglas, Altpapier, Altkleider, Bauabfälle, Bauschutt, Dachpappe, Elektrogeräte, Erdaushub, Fenster und Türen, Grünabfälle, Holz, Metalle, Möbel, Pkw-Reifen (mit und ohne Felgen), Sonderabfälle und Sperrmüll abgegeben werden. Je nach Abfallart werden bestimmte Gebühren erhoben.

Übersicht für Branche "Containerservice" - 4 Treffer

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