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Bestattungsinstitute in Wiesbaden

Der Anlass, ein Bestattungsinstitut aufzusuchen, ist meist ein trauriger: Ein geliebter Mensch ist gestorben, und die Hinterbliebenen müssen sich nun um die angemessene Form des Abschiednehmens kümmern. Hat der Verstorbene zu Lebzeiten bereits festgelegt, auf welche Weise er bestattet werden möchte, kann dies eine enorme Entlastung für die Hinterbliebenen bedeuten.
Wer eine Bestattungsvorsorge treffen möchte, muss sich im Vorfeld erst einmal klar werden über die eigenen Wünsche bezüglich seiner Beisetzung und die damit verbundenen Kosten. Als Ratgeber stehen neben den örtlichen Friedhofsverwaltungen auch Bestattungsunternehmen zur Verfügung. Sie kennen sich in allen Bereichen des Bestattungswesens aus, informieren über die verschiedenen Möglichkeiten der Beisetzung sowie die gesetzlichen Vorgaben. Darüber hinaus kalkulieren sie die zu erwartenden Kosten und informieren über die Möglichkeiten der finanziellen Absicherung in Form von Treuhandkonten oder privaten Sterbegeldversicherungen. Je detaillierter ein Bestattungsauftrag zu Lebzeiten formuliert wird, umso weniger Fragen bleiben am Ende für die Hinterbliebenen offen.
Bei der Suche nach dem passenden Bestatter kann das vom Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. vergebene Markenzeichen als Qualitätssiegel Hilfestellung leisten. Auch in der Landeshauptstadt Wiesbaden finden Sie fachgeprüfte Bestattungsinstitute: Sie stehen für Seriosität, eine transparente Preisgestaltung und helfen und beraten in allen Fragen rund um die Bestattung und Bestattungsvorsorge.

Bestatter und ihre Dienstleistungen

Wurden vom Verstorbenen zu Lebzeiten keine Wünsche bezüglich seiner Bestattung festgelegt, sind die Hinterbliebenen im Trauerfall umso mehr auf die einfühlsame Beratung und Hilfestellung durch die Beerdigungs-Fachleute angewiesen. Diese nehmen den Betroffenen auf Wunsch zahlreiche Pflichten ab und sorgen so für Entlastung in schweren Zeiten.
Zu den vom Bestatter angebotenen Leistungen zählt neben der Organisation und Durchführung von Erdbestattungen, Feuer- und Seebestattungen oder Urnenbeisetzungen in Friedwäldern auch die Übernahme aller Formalitäten. Die Benachrichtigung der Kirche und des Friedhofsamtes fällt ebenso in ihr Aufgabengebiet wie die Besorgung der Sterbedokumente. Auch das Erstellen von Trauerkarten oder Trauerbriefen sowie das Schalten von Todesanzeigen in Zeitungen in Absprache mit den Angehörigen geschehen durch die Bestattungsinstitute.
Mitarbeiter der Beerdigungsunternehmen sind bei der Auswahl der Grabstelle ebenso behilflich wie bei der Zusammenstellung von Blumenschmuck, Kränzen und Grabdekorationen. Sie übernehmen die Lieferung von Särgen, Sterbebekleidung und Urnen und organisieren, falls nötig, die ÜL;berführung des Verstobenen im In- oder Ausland.Auch die Gestaltung und Leitung von Trauerfeiern wird auf Wunsch von den Bestattern übernommen. Manche Beerdigungsunternehmen bieten auch eigene Räume zum Abschiednehmen an. All diese Dienstleistungen dürfen Sie auch von den qualifizierten Bestattungsinstituten in Wiesbaden erwarten.

Trauerbegleitung in schweren Zeiten

Die Übernahme von Pflichten und Aufgaben durch Bestattungsinstitute ist im Trauerfall eine große Entlastung. Doch in Ausnahmesituationen wie nach dem Verlust eines geliebten Menschen benötigen manche Betroffene zusätzliche Unterstützung in seelischer Hinsicht. Einige Beerdigungsunternehmen bieten Trauerbegleitung an – entweder durch geschulte Mitarbeiter oder die Vermittlung an qualifizierte Psychologen beziehungsweise durch Kontaktherstellung zu Selbsthilfegruppen.
In Wiesbaden steht der Hospizverein Wiesbaden Auxilium e.V. Menschen, die einen Angehörigen verloren haben, zur Seite. Qualifizierte Trauerbegleiterinnen bieten Einzel- und Gruppengespräche an und geben den Trauernden Zeit und Raum, um ihren ganz persönlichen Trauerprozess leben zu können. Im Rahmen eines offenen Gesprächskreises besteht die Möglichkeit, seine Trauer mit anderen zu teilen. Die offenen Treffen finden kostenfrei und ohne Voranmeldung an jedem ersten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr im KirchenFenster "Schwalbe 6" in der Schwalbacher Straße 6, 65185 Wiesbaden statt.

Bestattungskultur in Deutschland

Die Bestattungskultur in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Die Abkehr von der klassischen Erdbestattung im Sarg, verbunden mit kirchlichen Ritualen, geht einher mit dem ungebrochenen Trend zur Feuerbestattung und dem Bedürfnis nach individuellen, unkonventionellen Formen des Abschiednehmens. Aber auch wenn Seebestattungen und die Urnenbeisetzung in Ruheforsten an Zuspruch gewinnen, ist der Friedhof für die meisten Menschen nach wie vor der zentrale Ort der Trauer und des Gedenkens. Die Friedhofsverwaltungen in Deutschland haben sich dem Bedürfnis der Menschen nach alternativen Bestattungsformen angepasst.
Auch die insgesamt 21 Friedhöfe auf Wiesbadener Stadtgebiet bieten zahlreiche unterschiedliche Beisetzungsvarianten an. Die Wiesbadener Bestattungsinstitute kennen alle Friedhofsanlagen der Stadt und informieren über die jeweiligen Möglichkeiten der Beisetzung.

Die Wiesbadener Friedhöfe

Auf den städtischen Friedhöfen der Landeshauptstadt Wiesbaden finden alle Verstorbenen unabhängig von ihrer Konfession einen letzten Ruheplatz. Neben ihrer Funktion als Orte des Abschieds und des Bedenkens haben Friedhöfe jedoch auch aus städtehistorischer Sicht große Bedeutung.
In Wiesbaden finden sich insbesondere auf den großen Friedhöfen zahlreiche historische Grabstätten von herausragender Bedeutung für den Denkmalschutz. Der Nordfriedhof ist in seiner Gesamtheit geschützt. Auf einigen anderen Friedhöfen gibt es denkmalgeschützte Bereiche, für die besondere Vorschriften gelten. In diesen Fällen unterliegt die Gestaltung der Grabstätten den Gestaltungsvorschriften der Denkmalschutzbehörde. Auf dem Nordfriedhof findet man zudem die Ruhestätten zahlreicher bedeutsamer Persönlichkeiten der Stadt.
Auch in stadtklimatischer Hinsicht kommt den Friedhöfen der Stadt eine große Bedeutung zu. Rund 10.000 Bäume stehen auf den Friedhöfen Wiesbadens, deren Gesamtfläche etwa 90 Hektar ausmacht. Als wichtige Ökosysteme bieten sie Lebensraum für Flora und Fauna und verbessern das Stadtklima durch Sauerstoffproduktion, Kühlung und Staubreduzierung. Neben den drei großen Friedhöfen Südfriedhof, Nordfriedhof und Friedhof Biebrich gibt es in Wiesbaden auch noch 18 Friedhöfe in den Ortsbezirken wie Bierstadt, Dotzheim, Erbenheim, Schierstein und vielen anderen. Diese Friedhöfe ermöglichen eine Bestattung in Wohnortnähe und damit in einer für die Angehörigen vertrauten Umgebung. Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung stehen Friedhofsbesuchern als Ansprechpartner für Beratung und Betreuung zur Verfügung.

Besondere Bestattungsformen in Wiesbaden

Auf den Wiesbadener Friedhöfen stehen zahlreiche verschiedene Grabarten zur Verfügung, darunter:

  • Erdwahlgrab
  • Erdhaingrab
  • Gruft
  • Erdreihengrab
  • Urnenwahlgrab
  • Baumgrab
  • Urnen-Rasen-Wahlgrab
  • Urnenkammer/Urnenwand
  • Urnenhaingrab
  • Urnenreihengrab
  • Anonymes Grab.

Zudem werden in Wiesbaden eine Reihe besonderer Bestattungsformen angeboten, darunter gärtnerbetreute Grabfelder. Dabei handelt es sich um Grabanlagen, in denen ein Grab erworben werden kann, bei welchem die Pflege über den kompletten Zeitraum des Nutzungsrechts hin abgesichert ist. Auf dem Südfriedhof und dem Dotzheimer Friedhof wurden Memoriam-Gärten angelegt – Grabfelder, welche wie kleine Gärten gestaltet sind. Hier stehen Grabarten wie Urnengemeinschaftsgräber, Urnengemeinschafts-Baumgräber, Urnenreihengräber sowie Erdreihengräber zu Verfügung. Auf dem Ortsteilfriedhof in Wiesbaden-Naurod gibt es seit 2013 eine Urnengemeinschaftsanlage für Urnenreihengräber.Die Pflege all dieser Anlagen sowie der jeweiligen Grabstätten wird von der Arbeitsgemeinschaft Wiesbadener Friedhofsgärtner erbracht. Für die Grabstätten wird mit Erwerb des Nutzungsrechtes ein Dauerpflegevertrag mit der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen abgeschlossen, der alles über das gesamte Nutzungsrecht regelt. Der Zustand der Gräber wird regelmäßig von der Treuhandstelle kontrolliert.
Auf dem Südfriedhof findet man mit dem Sternengarten einen Ort, an dem früh- oder totgeborene Kinder beigesetzt werden, die vor dem Ende des 6. Schwangerschaftsmonats auf die Welt gekommen sind.
Auch für Angehörige bestimmter Glaubensrichtungen wurden in Wiesbaden besondere Grabfelder und Friedhöfe eingerichtet. Menschen muslimischen Glaubens beispielsweise haben seit 1992 auf dem Südfriedhof ein eigenes, moslemisches Feld, auf dem Verstorbene beigesetzt werden könnten. Seit November 2014 sind sarglose Bestattungen auf allen Friedhöfen in Wiesbaden möglich.
Bestattungen nach syrisch-orthodoxem Ritus sind seit 2007 auf dem Südfriedhof möglich. Hier gibt es ein entsprechendes Gräberfeld, das eigens dafür angelegt wurde.
Es befinden sich zudem sieben jüdische Friedhöfe im Wiesbadener Stadtgebiet. Beisetzungen finden derzeit allerdings nur auf dem erweiterten jüdischen Friedhof am Nordfriedhof statt.
Der russisch-orthodoxe Friedhof auf dem Neroberg existiert seit 1856 und ist einer von insgesamt nur zwei russisch-orthodox geweihten Friedhöfen außerhalb Russlands. Er wird nicht kommunal, sondern von der Gemeinde am Neroberg belegt und gepflegt.

Wiesbadener Bestattungswald Terra Levis

Auch außerhalb der städtischen Friedhöfe sind Beisetzungen in Wiesbaden möglich: Im Frauensteiner Teil des Wiesbadener Stadtwaldes wurde 2013 der Bestattungswald Terra Levis auf einer Fläche von 100.000 ² eingerichtet. Die Asche der Verstorbenen wird hier in einer biologisch abbaubaren Urne am Wurzelwerk eines zuvor reservierten Baumes beigesetzt. An den Bäumen können Einzelgräber, aber auch Partnergräber und Familiengräber angelegt werden. Sogar ganze Freundeskreise können hier einen gemeinsamen Beerdigungsplatz finden.
Weitere Details zu den Wiesbadener Friedhöfen bietet das Internetportal der Stadt. Bei der Auswahl der passenden Grabstelle stehen die Mitarbeiter der Wiesbadener Bestattungsinstitute mit Rat und Tat zur Seite.

Übersicht für Branche "Bestattungsinstitute" - 26 Treffer

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Mehr Infos

Bestattungen Fraund/Amelung oHG

Igstadter Straße 2

65191 Wiesbaden ‐ Bierstadt

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Murk Bestattungen

Waldstraße 128

65187 Wiesbaden ‐ Biebrich

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Niklaus-Burkl Bestattungen GmbH

Mathildenstraße 2

55246 Mainz-Kostheim ‐ Kostheim

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Bestattungsinstitut Kraus GmbH

Wiesbadener Straße 17

65199 Wiesbaden ‐ Dotzheim

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Bestattungs-Institut Fink GmbH

Frankenstraße 14

65183 Wiesbaden ‐ Westend

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Pietät Bueß M

Hauptstraße 89

55246 Mainz-Kostheim ‐ Kostheim

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Mainzer Rümpelstilzchen

Reichklarastraße 4

55116 Mainz

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Mainzer Antikladen

Reichklarastraße 4

55116 Mainz

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Gebrauchtwaren-Börse

Mainstraße 17

65203 Wiesbaden ‐ Biebrich

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Bestattungen Vogel

Fichtestraße 8

65189 Wiesbaden ‐ Nordost

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LIMBARTH

Ellenbogengasse 8

65183 Wiesbaden ‐ Mitte

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Limbarth

Rathausstraße 69

65203 Wiesbaden ‐ Biebrich

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Pietät Schwenger

Lorenz-Schneider-Straße 9

55129 Mainz

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Pietät Vogt

Rathausstraße 69

65203 Wiesbaden ‐ Biebrich

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Schröder

Rheingaustraße 6

65201 Wiesbaden ‐ Schierstein

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Trauerredner im Rhein-Main-Gebiet

Salizestraße 7

65203 Wiesbaden ‐ Biebrich

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Vogler OHG

Blücherplatz 3

65195 Wiesbaden ‐ Westend

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Bestattungen Haybach GmbH

Poststraße 36

65191 Wiesbaden ‐ Bierstadt

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Bestattungs-Institut Fink GmbH

Frankenstraße 14

65183 Wiesbaden ‐ Westend

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Bestattungs-Institut Klamberg Inh Gerhard Steudter u Uta Wagner GbR

Waldstraße 74

65187 Wiesbaden ‐ Biebrich

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Bestattungsinstitut Kraus GmbH

Wiesbadener Straße 17

65199 Wiesbaden ‐ Dotzheim

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Gebrauchtwaren-Börse

Mainstraße 17

65203 Wiesbaden ‐ Biebrich

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Mainzer Antikladen

Reichklarastraße 4

55116 Mainz

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Mainzer Rümpelstilzchen

Reichklarastraße 4

55116 Mainz

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Murk Bestattungen

Waldstraße 128

65187 Wiesbaden ‐ Biebrich

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Niklaus-Burkl Bestattungen GmbH

Mathildenstraße 2

55246 Mainz-Kostheim ‐ Kostheim

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